Werbung Heute ist die Imkerin dem Imker ebenbürtigRhönhonig aus der Rhön-Imkerei ist super hierBienenhonig ist ein Gesundheitselexier
Imkern der Imker respektive der Imkerin ist nicht nur Honig schlecken |
![]() Die Aufgaben der Imker - der ImkerinDie Tätigkeit des Imker ´s oder der Imkerin ist die Haltung und Betreuung, die Vermehrung oder die Züchtung von Honigbienen und die Produktion von Honig und weiterer Bienenprodukte. Imker ist eine Wortvernetzung mit den Begriffen Imme für „Biene“ und dem mittelniederdeutschen Wort kar für „Korb bzw. Gefäß“. Jeder/Jede darf zwar ohne eine spezielle Ausbildung Imker respektive Imkerin sein, trotzdem gibt es auch einen zugehörigen Lehrberuf mit der amtlichen Bezeichnung Tierwirt, Fachrichtung Imkerei. Der Imker übt seine Tätigkeit bei seinen Bienenvölkern ausImkerei oder auch BienenzuchtAls Synonym wird auch der Begriff Bienenzüchter für Imker verwendet. Genau genommen züchten aber nur die wenigsten Imker tatsächlich ihre Bienen. Denn die natürliche Begattung von jungen Bienen - Königinnen findet unkontrolliert in der Luft statt. Es sind dabei mehrere Drohnen aus einem Einzugsgebiet von etwa hundert Quadratkilometern beteiligt. Was die Imker aber durchführen, ist eine gezielte Königinnenvermehrung, wobei sie ihr Ausgangsmaterial immer wieder, nach einigen wenigen Generationen von Mutterstationen oder Züchtern -zur Verbesserung des genetischen Materials gibt es Belegstellen-, beziehen.Eine weitere Methode ist zur künstlichen instrumentalen Besamung von Bienenköniginnen (unter dem Mikroskop), zwecks gezielter Auslese. Eine Erleichterung bei der instrumentellen Besamung könnte dadurch erreicht werden, dass in Zukunft Bienensperma konserviert werden kann. Es wären dann nicht mehr lebende Drohnen für diesen Vorgang notwendig und Hemmnisse in Bezug auf strenge Seuchenhygiene-Bestimmungen würden sich erübrigen. Das brandenburgische Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf Landkreis Oberhavel erhielt im April 2009 einen Zuwendungsbescheid des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Höhe von 400.000 zur Entwicklung einer Konservierungsmethode. Geschichte der Bienenwirtschaft bzw. ImkereiHonigbienen sind auch heute noch Wildinsekten. Sie benötigen keine Betreuung durch den Menschen. Durch Wabenbau in Hohlräumen der Bäume pflegten sie ihr Dasein. Seit Jahrtausenden werden Bienen wegen ihrer Produkte, wie Wachs und Honig, vom Menschen gehalten und gepflegt. Älteste Nachweise der „Jagd“ nach Bienenprodukten bezeugen 12.000 Jahre alte Felsmalereien aus Spanien, dazu wurden die Behausungen der Bienen aufgespürt und ausgeraubt. Mit der Entstehung der großen Kulturen in Ägypten und Mesopotamien entwickelte sich um 2400 v. Chr. eine zivilisiertere Bienenhaltung. Die Nutzung eigens für Bienen hergestellter Behausungen in Form von Beuten und Stülpern bzw. Bienenkörbe ergab sich von Region zu Region sehr unterschiedlich. Zwar sind aus der griechischen und römischen Zeit Keramikgefäße, die als Bienenstöcke dienten, bekannt, doch wurde 2007 die bereits 3000 Jahre alte Imkerei von Tel Rehov in Israel entdeckt. Aus dem Alten Ägypten gibt es Bildbeschreibungen der Honigentnahme, die den Funden ähneln. Schon in antiker Zeit wurde die medizinische Bedeutung der Bienenprodukte erkannt. Griechische und römische Autoren beschrieben die hochstehende Immenhaltung ihrer Zeit. Aus dem Gebiet des heutigen Deutschlands weisen archäologische Ausgrabungen Zeugnisse der Bienenhaltung erstmals in der Zeit um 500 v. Chr nach. Es sind zahlreiche bienengesetzliche Regelungen bereits aus dem frühen Mittelalter überliefert. Kontinentaleuropäisch entwickelte sich die Imkerei in zwei Bereiche, in die Waldimkerei und die Korbimkerei. Im 14. Jahrhundert gründeten sich in Deutschland die ersten Imkerzünfte. Das Berufsimkertum ging im 16. Jahrhundert von der Lüneburger Heide aus. Der Beginn der modernen Imkerei, sowie die völlige Aufgabe der Waldimkerei, kann mit der Wende zum 19. Jahrhundert ausgemacht werden. Seither wurden die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Entdeckungen und Erkenntnisse in der Imkerei umgesetzt.Imkerei oder Bienenhaltung in DeutschlandImkerei als Hobby, Nebenerwerb oder HauptberufIn Deutschland gab es 2002 etwa 85.000 Imker mit etwa 820.000 Bienenvölkern. Rund 95% der Imker / Imkerin in Deutschland sind Freizeitimker. Wenige betreiben die Imkerei im Nebenerwerb, und nur etwa 2000 sind Berufsimker. Die allgemein angenommene Grenze für ein sicheres positives Betriebsergebnis liegt nach Einschätzung der deutschen Finanzämter bei mindestens 30 Bienenvölkern. In Deutschland wird weltweit am meisten Honig verzehrt (ca. 1,4 kg / Kopf und Jahr). Davon werden etwa 20 % des Honig ´s von inländischen Imkern geliefert, der Rest kommt aus dem Ausland. Der Nachwuchsmangel ist ein arges Problem der Imkere. Das Durchschnittsalter der Imker in Deutschland liegt bei über 60 Jahren und es kommen nur wenige neue Imker hinzu, weshalb die Zahl der Imker in Deutschland derzeit abnimmt. Um dem Nachwuchsmangel, auch speziell unter der weiblichen Imkerschaft, entgegenzuwirken und um auch
Grundsätzliche VoraussetzungenUmsich für die Imkerei zu entscheiden, sollte wohl einiges bedacht werden. Es sind, zumindest in Deutschland, kaum juristische Bedingungen an diese Erwerbstätigkeit geknüpft, dennoch sollte man unbedingt einiges Beachten:
Imkerorganisationen: ImkervereineImkerliche Zusammenschlüsse in Deutschland, die zum Deutschen Imkerbund gehören, haben einen hierarchischen Aufbau. Die unterste Ebene bilden Ortsvereine mit den einzelnen Imkern als Mitglieder. Darüber steht ein Kreisimkerverein, der Mitglied des jeweiligen Imkerlandesverbandes ist. Es gibt 20 Landesverbände, die weitgehend mit den Bundesländern identisch sind. Die Dachorganisation vertritt die Interessen der etwa 80.000 ihr zugehörigen Imker und überwacht die Honigqualität.Daneben gibt es weitere Imkerorganisationen, in denen sich Imker aufgrund der von ihnen gehaltenen Bienenrasse (Gemeinschaft der Buckfast Imker) oder aufgrund einer ökologischen Bienenhaltung zusammengeschlossen haben. Imker - AusbildungDie Ausbildung zum Imker(-gesellen) unter der Bezeichnung Tierwirt, Fachrichtung Imkerei, erfolgt durch staatlich anerkannte Ausbildungsbetriebe. Sie dauert regulär drei, durch Anerkennung bestimmter Voraussetzungen zwei Jahre. Ebenso ist ein sogenannter „Seiteneinstieg“ zur Gesellenprüfung möglich. Dabei wird keine Ausbildung abgelegt, sondern bereits vorhandene Imkererfahrung ist bei den zuständigen öffentlichen Stellen (Landwirtschaftskammer) nachzuweisen. Eine Weiterbildung zum Tierwirtschaftsmeister (Imkermeister) ist möglich. Die Anleitung zum Freizeitimker erfolgt in der Regel durch einen Imkerverein. Sie stellen an der Imkerei interessierten Personen einen „Patenimker“ zur Seite, der praktische Unterstützung in der Anfangszeit leistet. Daneben bieten die Imkerlandesverbände zur Ausbildung Lehrgänge an. Imkern wird empfohlen, sich einem Imkerverein anzuschließen. Über den Verein und den Dachverband besteht ein Versicherungsschutz im Bereich des Rechtsschutzes und der Haftpflicht. Die Haftpflichtversicherung (2006 etwa ein Euro pro Bienenvolk und Jahr) ist wegen möglicher Schadensansprüche Dritter, zum Beispiel wegen Bienenstichen, von Bedeutung.Ausbildende Imkerschulen und sonstige InstitutionenViele Vereine und deren Imker sowie Berufsimker und auch öffentliche Institutionen (u. a. teilweise auch Volkshochschulen, Naturschutzorganisationen etc.) haben sich zum Ziel gesetzt, über Lehrgänge und sogenannte 'Schnupperkurse' allen Interessierten (auch Kindern und Jugendlichen) die Biene und das Imkern nahe zu bringen und Starthilfen zu bieten. Hier eine kleine Auswahl von Orten, in denen man die Gelegenheit hat, unverbindlich das Imkern zu erlernen:
Deutscher Imkerbund
Das geschichtliche Bild des ImkersDer Imker galt früher als ausgemachter Fachmann, auf dessen Wissen und Fähigkeiten man nicht verzichten konnte. Anders als in anderen handwerklichen Berufen konnte die Arbeit nicht kurzzeitig (Leiharbeitern, Erntehelfern) übergeben werden, da man die Eigenheiten der Völker kennen musste und ihr Verlust nur schwer und aufwändig ersetzbar war. Ein erfahrener Imker sah sofort, in welchem Zustand sich seine Bienenvölker befanden, konnte dieses umfangreiche Wissen aber schlecht in kurzer Zeit vermitteln. Deshalb galten Imker als Einzelgänger, deren eigentliche Arbeitstätigkeit nie so recht bekannt wurde. Das auch, weil summende Bienen unerfahrene Zuschauer auf Abstand halten. Da ein gestochener Imker keinen Schmerz zeigt, sondern ruhig weiter arbeitet, galt er zudem als abgehärtet oder unerschrocken. Da die Tätigkeit auch im hohen Alter noch ausgeführt werden kann, wurde die Imkerei oftmals den Alten übertragen. Imker wurden mit Alter, Weisheit und Erfahrung, aber auch mit Verschrobenheit assoziiert. Dieses Bild ist mit der industriellen Zuckerherstellung zu Anfang des 19. Jahrhunderts, dem späteren Honigimport und der somit sinkenden Bedeutung des Imkerberufs im ländlichen Bereich in den Hintergrund getreten. Heute gilt der Imker eher als selbstbestimmterLandwirt, der in der Natur tätig ist und sich seine Arbeitszeit frei einteilen kann. Der Irrtum „Beruhigender“ Rauch während des ImkernEin Missverständnis besteht in der Annahme, der Imker würde die Bienen mit Rauch beruhigen. Tatsächlich wird durch den Rauch nur die Stechbereitschaft der Bienen gesenkt. Die Aktivität der Bienen steigert sich aber deutlich, sie suchen die honiggefüllten Zellen auf, kriechen in sie hinein und füllen ihre Honigmägen. Daran beteiligen sich sämtliche beräucherten Bienen unabhängig vom Lebensalter. Beräucherte Drohnen verlassen den Stock fluchtartig und kehren nicht zurück. Evolutionär ist dieses Verhalten damit zu erklären, dass eine Bedrohung durch Feuer nicht durch Verteidigung (Stechen) verhindert werden kann. Den Bienen bliebe im Falle eines Waldbrands nur die Flucht aus dem Stock, die tatsächlich auch eintreten würde, wenn zum Rauch eine Temperaturerhöhung käme. Der gefüllte Honigmagen entspricht einem Rettungsversuch. Der Imker nutzt dieses Verhalten der Bienen aus, um ein ruhigeres und stichfreies Arbeiten am Volk zu ermöglichen. Die Bienen sind so abgelenkt und beschäftigt, dass sie sich ohne Gefahr mit den bloßen Fingern anfassen lassen.Imker - Literatur
Imker - Bienen - MuseenHonig Lagerung und Bienenhonig VerwenungBitte beachten ! Diabetiker sollten vor Einnahme von Honig den Arzt fragen. Kinder unter zwei Jahre sollten keinen Honig zum Verzehr bekommen! ...es sei denn, der Honig wird vorher zur Wertlosigkeit abgekocht; dann ist Zucker billiger!!! |
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In der Imkerei imkert der Imker respektive die Imkerin nicht nur des Honig schleckens wegen |
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