GVO im Landkreis Rhön-Grabfeld
Nein, Danke
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Wer eine intakte Umwelt haben möchte und dies nicht nur für sich sondern auch für seine Nachkommen,
sollte möglichst schnell aktiv werden und gegen die grüne Gentechnik kämpfen. Wir, der Kreisverband
der Imker Rhön-Grabfeld e.V. hat in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz eine Kampagne "Arbeitsgruppe Anti-Gentechnik"
gestartet. |
Die Veranstaltung sollte um 19.30 Uhr beginnen. Um fünf vor Beginn waren ca. 5 Menschen anwesend und Referenten für die Podiumsdiskussion haben auch noch gefehlt. Magenschmerzen, ob das alles ein Reinfall wird?! 15 Minuten später war der Saal voll. Erfreulicherweise waren sehr viele junge Landwirte anwesend.
Nach dem Vortrag von Hr. Janßen wurde die Podiumsdiskussion eröffnet. Hier waren die Imker, BN, BBV, BDM, Landrat gefragt. Jeder mußte sein Statement abgeben. Danach entstand eine rege Diskussion mit dem Publikum.
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Ergebnis: jeder will einen gentechnikfreien Landkreis! Und nun..........die Arbeitsgruppe, die Kirche und die Bio-Landwirte haben beim Kreis einen Antrag eingereicht. Der Kreistag möge beschließen.............. gentechnikfreier Landkreis. Jetzt bleibt abzuwarten, wie am 07. Dezember 2011 entschieden wird. |
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So eine tolle Zusammenarbeit wünscht man sich öfter. Hier haben wir wie ein Bienenvolk gearbeitet. Alle für ein Ziel! In diesem Sinne, probieren Sie es aus.
Essen ohne Gentechnik:
Was bedeutet Gentechnik bei der Lebensmittelproduktion?
Die GVO ist nicht mit einer klassischen Züchtung vergleichbar, bei der Erbmaterial innerhalb der gleichen Art ausgetauscht wird. Bei der gentechnischen Veränderung werden die natürlichen Artgrenzen und Naturreiche überschritten. Es entstehen Pflanzen mit völlig unnatürlichen Eigenschaften. Sind die Pflanzen erst einmal im Freiland ausgebracht, ist ihre Verbreitung nicht mehr zu stoppen! Die Risiken der Gentechnik werden von Versicherungsgesellschaften nicht übernommen.
Gefahren für die menschliche Gesundheit:
Die Auswirkungen von Lebensmitteln aus gentechnisch veränderten Pflanzen auf die menschliche Gesundheit sind ungeklärt. Fütterungsstudien erbrachten Hinweise auf die Beeinträchtigung der Gesundheit der Tiere.
Gefahren für die Umwelt:
Gentechnisch veränderte Pflanzen können das Artensterben beschleunigen und schädigen durch zusätzlich notwendige Spritzmittel Böden, Gewässer und Lebewesen.
www.keine-gentechnik.de
www.buendnis-bayern-gentechnikfrei.de
www.bund-naturschutz.de/fakten/landwirtschaft/einkaufscheck
Eintrag am 08.12.2011:
Der Kreistag hat fast einstimmig für den Antrag gestimmt.
Jetzt muß das Konzept umgesetzt werden.
